Jiu Jitsu

Was ist Jiu Jitsu?

Jiu Jitsu bedeutet „Die sanfte Technik“ / „Die nachgebende Kunst“ und ist eine von den japanischen Samurai stammende Kampfkunst der waffenlosen Selbstverteidigung. Ziel des Jiu Jitsu ist es, einen Angreifer möglichst effizient unschädlich zu machen, indem der Angreifer unter Kontrolle gebracht oder kampfunfähig gemacht wird. Dabei wird das Prinzip „Siegen durch Nachgeben“ angewandt, also die Kraft des Angreifers gegen ihn selbst verwendet. Damit ist effektive Selbstverteidigung auch ohne besondere körperliche Kraft möglich!

(vgl. Wikipedia)

Bild links: Judcosta, CC BY-SA 4.0 | Bild Mitte: Judcosta, CC BY-SA 4.0 | Bild rechts: Judcosta, CC BY-SA 3.0

Techniken

Jiu Jitsu umfasst die verschiedensten Technikarten:

  • Roll- und Fallschule (Ukemi waza)
  • Hebel-, Würge- und Haltetechniken (Katame waza)
  • Schlag-, Tritt-, Block- und Druckpunkttechniken (Atemi waza)
  • Wurftechniken (Nage waza)

Diese Basistechniken (Kihon waza) werden in den unterschiedlichsten Verteidigungsszenarien angewandt, geübt und verinnerlicht (Fusegi waza).

Graduierungen und Gürtelsystem

Im Jiu Jitsu wird zwischen Schüler- (Kyū) und Meistergrade (Dan) unterschieden, welche sich in den Gürtelfarben wiederspiegeln. Am Beginn des Trainings trägt man den Weißgurt. Durch die Absovlierung einer Gürtelprüfung erlangt man den nächsthöheren Gürtelgrad.

Im JJVÖ gibt es 6 Kyū-Grade (6. bis 1. Kyū - es wird absteigend gezählt) sowie 10 Dan-Grade (1. bis 10. Dan - es wird aufsteigend gezählt).

Die Gürtelgrade dienen als Ansporn zur Weiterentwicklung sowie als Anerkennung des Geleisteten. Im Training und in Seminaren dienen die Gürtelfarben als Orientierung für TrainerInnen wie TrainingspartnerInnen - damit ist eine erste Einschätzung des Entwicklungsstands auf einen Blick möglich und das Training kann entsprechend angepasst werden.

Bild weiß bis braun:
Buddy23Lee and Spoxjox / Jdcollins13 / Offnfopt, CC BY-SA 3.0
Bild schwarz:
Grook Da Oger / Jdcollins13 / Offnfopt, CC BY-SA 3.0