Inhalte des Jiu Jitsu

  1. Etikette:
  2. Roll- und Falltechniken: Das Prinzip der Falltechniken beruht darauf, den Impuls /die Energie eines Körpers bei einem Fall auf eine möglichst große aber relativ unempfindliche Fläche zu verteilen.
    Man unterscheidet zwischen den Hauptgruppen der rotierenden (Rollen) und der amortisierenden Falltechniken (Stürze).
  3. Bewegungsformen: Das Prinzip der Bewegungsformen beruht darauf, sich in einer Angriffssituation für eine erfolgreiche Verteidigung ökonomisch zu bewegen.
  4. Hebeltechniken: Das Prinzip der Hebeltechniken beruht darauf, Gelenke über ihren natürlichen Bewegungsradius hinaus oder entgegen ihrer natürlichen Bewegungsrichtung zu bewegen. Die Wirkung eines Hebels ist in erster Linie abhängig von der Hebellänge, dem Freiheitsgrad des Gelenkes sowie der Schmerzempfindlichkeit des Angreifers. Die Hebeltechniken werden in folgende Gruppen unterteilt: Beugehebel, Streckhebel, Drehhebel, Drehbeugehebel, Drehstreckhebel
  5. Wurftechniken: Das Prinzip der Wurftechniken beruht darauf, den Angreifer unter Nutzung seiner Kraft und Bewegung (Energie) in eine instabile Lage und durch Wegschlagen der Unterstützungsfläche oder durch Ausheben zu Fall zu bringen.
  6. Schlag- Tritttechniken (Atemitechniken): Das Prinzip der Atemitechniken (Hand- oder Fußtechniken) beruht darauf, daß eine Schlag-, Stoß oder Trittechnik mit möglichst hoher Dynamik ausgeführt wird, um große Wirkung zu erzielen.
  7. Abwehr- u. Blocktechniken: Das Prinzip der Abwehrtechniken beruht darauf, sich mit Hilfe der Extremitäten (Hände, Arme, Füße, Beine) aktiv oder passiv bestmöglich zu schützen.
    • Mithilfe der Abwehrtechniken können Atemi- angriffe ab-, um- oder weitergeleitet oder abgestoppt werden.
    • Abwehrtechniken sind zur Verbesserung der Wirksamkeit mit dazu passenden Bewegungsformen zu kombinieren.
    • Der freie Arm schützt den Verteidiger oder kontrolliert den Angreifer.
  8. Kombinationen: Das Prinzip der Kombinationen beruht darauf, bei der Abwehr von Angriffen eigene Selbstverteidigungstechniken sinnvoll zu verbinden.
  9. Weiterführungstechniken: Das Prinzip der Weiterführungstechniken beruht darauf, bei einer Technikausführung auf Gegenreaktionen so zu reagieren, daß die gegenwirkende Kraft für weitere eigene Techniken voll ausgenutzt wird.
  10. Gegentechniken: Das Prinzip der Gegentechniken beruht darauf, einen mit einer Selbstverteidigungstechnik angreifenden Gegner während der Ausführung seinerseits mit einer Selbstverteidigungstechnik abzuwehren.
  11. Kontrolle der Situation: Das Prinzip der Kontrolle der Situation beruht darauf, einen Angriff durch eine angemessene Verteidigungshandlung abzuwehren, die Energie des Angreifers dabei zu beherrschen und gegen ihn zu wenden. Nach erfolgreicher Verteidigung wird die Situation mithilfe von Sicherungstechniken oder Atemitechniken oder durch Wahrung der Distanz kontrolliert. Dabei ist die Beachtung der Verhältnismäßigkeit stets zu gewährleisten!